motorradthueringen.de
Start Sehenswürdigkeiten

Thüringen

Sehenswürdigkeiten in Thüringen

Sehenswürdigkeiten, Sagen & Kultur – die Stopps, die eine Tour erst rund machen.

Kultur & Sagen

Thüringer Sagen von der Wartburg bis zum Kyffhäuser

Thüringen ist eine alte Sagenlandschaft. Was folgt, ist Überlieferung und kein Geschichtsbuch – wo ein historischer Kern bekannt ist, steht er dabei.

Motorrad auf der abfallenden Straße zwischen Eckardtshausen und Wackenhof
Zwischen Eckardtshausen und Wackenhof

Die bekannteste Thüringer Sage gehört zum Kyffhäuser. Der Sage nach schläft Kaiser Friedrich I. Barbarossa verzaubert tief im Berg, an einem steinernen Tisch sitzend, durch den sein roter Bart gewachsen ist. Alle hundert Jahre erwacht er kurz und schickt einen Knappen hinaus, um zu sehen, ob die Raben noch um den Berg fliegen – erst wenn sie verschwunden sind, soll er endgültig erwachen und das Reich zu neuer Größe führen. Die Erzählung wurde im 19. Jahrhundert zur Nationalsage stilisiert. Der historische Kern ist allerdings nüchtern: Der echte Barbarossa starb 1190 fernab der Heimat, als er auf dem Kreuzzug in einem Fluss in Kleinasien ertrank.

An die Burgengruppe der Drei Gleichen knüpft die Sage vom Grafen von Gleichen an. Der Überlieferung nach kehrte ein Graf aus der Gefangenschaft eines Kreuzzugs mit einer Sultanstochter zurück, die ihm zur Flucht verholfen hatte; der Papst soll ihm daraufhin die Ehe mit zwei Frauen erlaubt haben, und beide hätten fortan friedlich mit ihm auf der Burg gelebt. Belegt ist immerhin, dass sich Landgraf Philipp I. von Hessen im 16. Jahrhundert ausdrücklich auf diese Sage berief, um seine eigene Doppelehe zu rechtfertigen.

Über der Altstadt von Rudolstadt erhebt sich die Heidecksburg, an die – wie an manch anderes Thüringer Schloss – die Sage von der Weißen Frau geknüpft ist, einer geisterhaften Erscheinung, deren Auftauchen Unheil ankündigen soll. Und in Jena lebt der Spruch von den „Sieben Wundern" fort: Das bekannteste davon ist der Schnapphans am Rathaus, eine Figur, die nach der Pilgrim-Kugel schnappt – der Sage nach ginge die Stadt unter, sollte er sie je zu fassen bekommen.

Sehenswert

Bratwurst, Bauhaus und Feengrotten: Stopps für Regentage in Thüringen

Küche und Geschichte liefern in Thüringen das Programm für die Tage, an denen der Himmel zumacht. Museen, Grotten und Klöster liegen dabei so dicht beieinander, dass ein Regentag ohne lange Anfahrt auskommt.

Kulinarisch führt kein Weg an der Thüringer Rostbratwurst vorbei, einer EU-weit geschützten geografischen Angabe (g.g.A.), deren erste urkundliche Erwähnung bis ins Jahr 1404 zurückreicht – nachzulesen in einer Klosterabrechnung aus Arnstadt. Dazu gehören die berühmten Thüringer Klöße aus rohen und gekochten Kartoffeln; sie sind zwar nicht markenrechtlich geschützt, aber kulinarisches Wahrzeichen des Landes. Im Osten Thüringens, rund um Schmölln und das Altenburger Land, ist der Mutzbraten zu Hause – Schweinekamm, langsam über Birkenholzfeuer am Spieß gegart.

Im Nordosten reicht das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut nach Thüringen hinein, eines der nördlichsten Qualitätsweingebiete Europas – sein Kern liegt rund um Naumburg und Freyburg in Sachsen-Anhalt, doch die sanften Hügelstraßen entlang der Saale sind ein schöner Kontrast zu den Mittelgebirgsstrecken.

Geschichtlich trägt Thüringen Weltrang. In Weimar tagte 1919 die Nationalversammlung und verabschiedete die Weimarer Reichsverfassung, die der ersten deutschen Demokratie ihren Namen gab. In Jena wiederum entstand mit Carl Zeiss (ab 1846), Ernst Abbe und dem Glaschemiker Otto Schott das Weltzentrum der Präzisionsoptik – „Jenaer Glas" ist bis heute ein Begriff. Als Schlechtwetter-Ziele bieten sich das Bauhaus-Museum in Weimar, das Zeiss-Planetarium in Jena, die Feengrotten in Saalfeld, die Porzellanwelten der Leuchtenburg und das Augustinerkloster in Erfurt an.

Schiefergebirge: dunkles Gestein, enge Täler, wenig Verkehr

Südöstlich des bekannten Kamms schließt sich ein Landstrich an, den viele Tourenfahrer links liegen lassen — das Thüringer Schiefergebirge. Es ist niedriger als der Wald im Westen, dafür stärker zertalt: Flüsse wie Sormitz, Loquitz und Wisenta haben sich tief in die Hochflächen geschnitten. Für die Straße bedeutet das ein anderes Muster als weiter nordwestlich. Statt langer Kammfahrten gibt es kurze, steile Auf- und Abstiege, dazwischen schmale Talsohlen, in denen Straße, Bach und alte Bahntrasse nebeneinander liegen. Die Radien sind oft eng, die Fahrbahn schmal, der Belag wechselt ortsweise deutlich — Vorausschauen zahlt sich hier mehr aus als Kurvenmut.

Das namengebende Gestein prägt das Bild bis heute. Der dunkelgraue Tonschiefer wurde über Jahrhunderte gebrochen und gespalten; ganze Dörfer sind mit ihm gedeckt und verkleidet, Dach und Wetterseite aus demselben Material. Bei bedecktem Himmel wirken diese Orte fast schwarz, bei tiefstehender Sonne bekommen die Schuppenfassaden einen metallischen Glanz. Zentren des Abbaus waren Lehesten ganz im Süden, dazu Orte wie Gräfenthal, Wurzbach und Probstzella. In Lehesten liegen die alten Staatsbrüche als riesige Geländestufen im Wald, heute ein begehbares Industriedenkmal mit Halden, Spalthütten und Wasserflächen in den ausgeräumten Gruben.

Probstzella lohnt einen Halt aus zwei Gründen: Der Ort war zu Zeiten der innerdeutschen Teilung Grenzbahnhof an der Bahnstrecke nach Bayern, und mitten im Dorf steht mit dem Haus des Volkes ein großer Bau der Bauhaus-Moderne, der so gar nicht in die Schieferkulisse passen will. Wer weiter nach Süden rollt, erreicht bei Blankenstein die Grenze zum Frankenwald — landschaftlich ist der Übergang fließend, der Charakter der Straßen bleibt derselbe.

Uferstraßen an der Saalekaskade zwischen Bleiloch und Hohenwarte

Die obere Saale ist zwischen Blankenstein und Saalfeld zu einer Kette von Stauhaltungen umgebaut worden, die im Sprachgebrauch als „Thüringer Meer" firmiert. Zwei Namen tragen das Revier: die Bleilochtalsperre im Süden bei Saalburg und der Hohenwarte-Stausee weiter flussabwärts, dazwischen kleinere Stufen. Beide entstanden im Zuge des Wasserkraftausbaus zwischen den Weltkriegen, beide wurden später um Pumpspeicheranlagen ergänzt, die den Wasserstand tagesweise verschieben.

Fahrerisch ist das ein eigenes Genre. Weil der Stausee die alten Flussschleifen ausfüllt, gibt es keine durchgehende Uferstraße — die Landstraßen laufen auf den Höhen und tauchen nur an wenigen Stellen zum Wasser hinunter, dort meist mit engen Kehren und starkem Gefälle. Eine Runde plant man hier um die Querungen herum: Brücken sind rar, dazu verkehren Fähren zwischen den Ufern. Ohne diese Rechnung fährt man schnell 30 Kilometer außen herum, um auf die andere Seite zu kommen. Genau dieser Zwang macht den Reiz aus: Die Strecken sind nie schnurgerade, weil sie ständig einer Bucht ausweichen.

Ziegenrück liegt als winziger Ort direkt am Wasser und beherbergt ein Museum zur Wasserkraft, das die Baugeschichte der Kaskade erzählt. Oberhalb der Saale steht bei Burgk ein Schloss auf dem Steilhang, von dessen Umgebung sich die Talsperre gut überblicken lässt. Und ringsum stehen die Hänge dicht bewaldet bis ans Ufer — Fernblicke gibt es nur punktuell, dafür umso wirkungsvoller. Die Saison am Wasser beginnt hier spürbar später als im Tiefland; im Frühjahr hängt morgens oft Nebel über den Buchten, der sich erst am späten Vormittag löst.

Schleizer Dreieck: Rennsport auf gesperrten Landstraßen

Wenige Kilometer südlich von Schleiz liegt eine Besonderheit, die es in Deutschland kein zweites Mal in dieser Form gibt: das Schleizer Dreieck, die älteste Naturrennstrecke des Landes. „Natur" meint hier das Prinzip und nicht die Landschaft — gefahren wird auf regulären öffentlichen Straßen, die für die Rennwochenenden gesperrt werden. Die erste Veranstaltung fand 1923 statt, und der dreieckige Zuschnitt aus Bundesstraße und zwei Landstraßenschenkeln gab dem Kurs seinen Namen.

Der historische Kurs war deutlich länger als der heutige; im Lauf der Jahrzehnte wurde er aus Sicherheitsgründen mehrfach verkürzt und entschärft. Geblieben ist der Charakter: schnelle Geraden mit echtem Straßenprofil, Bodenwellen, Kuppen und Randbebauung statt Auslaufzonen. Zu DDR-Zeiten war Schleiz ein Fixpunkt des Motorsportkalenders mit Zuschauerzahlen, die heute unvorstellbar wären; bis in die Gegenwart finden dort Motorrad- und Automobilrennen statt.

Für Tourenfahrer folgt daraus zweierlei. Erstens: An Rennwochenenden ist die Durchfahrt gesperrt, was in einer Region mit wenigen Alternativrouten spürbar ist — ein Blick auf den Veranstaltungskalender vor der Anreise erspart Umwege. Zweitens: An allen anderen Tagen ist der Kurs schlicht öffentliche Straße mit den üblichen Regeln, Tempolimits und Gegenverkehr. Wer aus Neugier hinfährt, sollte das ernst nehmen; die Strecke liegt in bewohntem Gebiet, und die Anwohner haben mit Motorradlärm ihre Erfahrungen gemacht. Schleiz selbst ist eine kleine Residenzstadt mit Bergkirche und altem Stadtkern, ein unaufgeregter Etappenort zwischen Schiefergebirge und Vogtland.

Eichsfeld: katholische Dörfer, Kalkrücken und die alte Grenze

Der Nordwesten Thüringens ist konfessionell und kulturell eine eigene Welt. Das Eichsfeld gehörte über Jahrhunderte zu Kurmainz und blieb katholisch, während ringsum die Reformation griff. Sichtbar wird das bis heute an der Dichte der Kirchen, Kapellen und Wegkreuze — kaum ein Dorf ohne mächtiges Gotteshaus, kaum eine Feldflur ohne Bildstock. Die Landschaft teilt sich in das flachere Untereichsfeld und das höhere Obereichsfeld mit den bewaldeten Muschelkalkrücken von Dün, Ohmgebirge und Hainleite.

Die Straßen dort sind ein unterschätztes Terrain: mäßig steil, gut ausgebaut, mit langgezogenen Kurvenfolgen über offene Hochflächen und Abfahrten in schmale Kerbtäler. Verkehr gibt es außerhalb der Ortsdurchfahrten wenig. Ankerpunkte sind Heilbad Heiligenstadt, das kleine Kurstädtchen mit Fachwerkkern, und Leinefelde-Worbis, wo ein weitläufiges Bärenschutzgehege ehemalige Zirkus- und Zootiere aufnimmt.

Prägend bleibt die Geschichte der Teilung. Das Eichsfeld wurde 1945 zerschnitten, Dörfer verloren ihre Nachbarn, Straßen endeten im Nichts. In Teistungen erinnert ein Grenzlandmuseum an einem originalen Grenzübergang an diese Jahrzehnte, mit erhaltenen Anlagen im Gelände. Entlang des ehemaligen Todesstreifens zieht sich heute ein durchgehender Biotopverbund, das Grüne Band, das man beim Fahren immer wieder quert. Ganz im Westen steht über dem Werratal die Ruine der Burg Hanstein — vom Bergsporn aus blickt man weit nach Hessen hinein, dorthin, wo vierzig Jahre lang kein Weg hinführte.

Muschelkalk und Gips: Hainich, Kyffhäuser und ihre Untergründe

Zwischen Eichsfeld und Thüringer Becken liegt der Hainich, ein flacher Muschelkalkrücken, der ausschließlich aus Wald besteht. Dass er heute als Nationalpark geschützt ist, hat einen unromantischen Grund: Große Teile dienten jahrzehntelang als militärischer Übungsplatz und blieben deshalb von Straßen, Siedlungen und intensiver Forstwirtschaft verschont. 1997 wurde daraus ein Nationalpark, in dem sich Buchenwald ohne Eingriff entwickeln darf. Durchfahren lässt sich das Kerngebiet nicht — die Runde führt außen herum über die Randorte, und genau diese Umfahrung ist eine ruhige, kurvige Tagesetappe mit weiten Blicken über die Ackerflächen des Beckens. Bei Hütscheroda am Nordrand kann man Wildkatzen sehen, die im Hainich tatsächlich freilebend vorkommen.

Der Kyffhäuser ganz im Norden ist der kleinste eigenständige Höhenzug Deutschlands und geologisch ein Sonderfall: An seinem Südrand steht Gips an, der sich in Wasser löst. Ergebnis sind Erdfälle, Dolinen und Höhlen — bei Rottleben führt die Barbarossahöhle in einen weit verzweigten Anhydrithohlraum mit spiegelglatten Seen. Am Fuß des Bergs liegt Bad Frankenhausen, dessen Kirchturm durch genau diese Auslaugung im Untergrund merklich aus dem Lot geraten ist. Oberhalb der Stadt steht ein Rundbau mit Werner Tübkes monumentalem Panoramagemälde zum Bauernkrieg — 1525 wurden die Aufständischen unter Thomas Müntzer hier vernichtend geschlagen. Als Schlechtwetterziel ist der Bau erste Wahl: Man steht mitten im Bild und braucht eine Stunde, um sich sattzusehen.

Altenburger Land: Lössböden, Spielkarten und der Osten des Landes

Ganz im Osten, als Zipfel zwischen Sachsen und dem Vogtland, liegt das Altenburger Land — landschaftlich das Gegenteil des Schiefergebirges. Statt Bergen gibt es hier fruchtbare Lössböden, weite Feldfluren und flache Wellen, durch die sich die Pleiße zieht. Beim reinen Kurvenzählen bleibt Enttäuschung; für den Kontrast gibt es zügige, gut einsehbare Landstraßen zwischen Vierseithöfen, Alleen und Dorfteichen. Als Verbindungsetappe zwischen Saaletal und Sachsen ist das Land ideal, zumal die Ortsabstände klein sind.

Altenburg selbst ist eine ehemalige Residenzstadt mit einem Schloss auf dem Porphyrfelsen über der Altstadt, dazu ein dichter Bestand an Bürgerhäusern und ein Markt, der für eine Stadt dieser Größe ungewöhnlich großzügig ausfällt. Bekannt ist der Ort vor allem als Skatstadt: Hier entstand Anfang des 19. Jahrhunderts das Kartenspiel, hier sitzt bis heute die Spielkartenproduktion, und ein Museum widmet sich der Geschichte der Spielkarte insgesamt. Für Motorradfahrer ist das ein klassischer Regentag-Stopp.

Rundherum lohnt der Blick auf die Brüche der Landschaftsgeschichte. Nach Norden und Osten hin haben Braunkohletagebaue ganze Fluren umgeräumt; die gefluteten Restlöcher bilden heute eine junge Seenkette an der Grenze zu Sachsen, mit neuen Straßen auf altem Abraum. Nach Süden hin steigt das Gelände zum Vogtland und zur Orlasenke an, und spätestens ab Schmölln oder Ronneburg merkt man an den Radien, dass das flache Stück zu Ende geht. Für Thüringen in einer Woche hängt man das Altenburger Land am besten als Auftakt oder Abschluss an — als Übergang zwischen Autobahnanfahrt und den engen Tälern im Südosten.

Thüringer Meer, Hainich und die Plothener Teiche

Zwischen den Städten liegen drei sehr verschiedene Naturräume: die Stauseen der oberen Saale, die Buchenwälder des Hainich und die Teichlandschaft im Saale-Orla-Land.

Das eindrucksvollste Beispiel ist die Saalekaskade, im Volksmund „Thüringer Meer" genannt: eine fast 80 Kilometer lange Kette aufgestauter Saale-Abschnitte. Ihr Herzstück ist die Bleilochtalsperre, die Talsperre mit dem größten Stauraum Deutschlands – rund 215 Millionen Kubikmeter Wasser hinter einer 65 Meter hohen Mauer. Etwas flussabwärts folgt der Hohenwarte-Stausee, die drittgrößte Talsperre Deutschlands.

Ganz anders, aber genauso lohnend ist der Nationalpark Hainich im Westen: mit rund 75 Quadratkilometern das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands, ein naturnaher Buchenwald, der sich Stück für Stück zum Urwald zurückentwickeln darf. Im Norden bildet das kleine Kyffhäusergebirge mit dem 474 Meter hohen Kulpenberg einen markanten Riegel zwischen Goldener Aue und Thüringer Becken. Und im Saale-Orla-Land liegen die Plothener Teiche, das „Land der tausend Teiche" – eine von Mönchen zur Fischzucht angelegte Wasserlandschaft mit heute noch rund 600 Teichen.

Landschafts-Highlights, die du mit dem Motorrad erreichst

Auffahrt zum Großen Inselsberg mit weitem Blick über das Vorland

Großer Inselsberg

Der markanteste Aussichtsberg im Nordwesten des Thüringer Waldes: Vom 21 Meter hohen Turm auf dem Gipfelplateau reicht der Blick nahezu 360 Grad über die bewaldeten Kämme. Einer der wenigen Gipfel der Region, zu dem eine Straße bis dicht unter die Kuppe führt.

Anfahrt
Über die L 1024 zwischen Brotterode und Bad Tabarz; dort zweigt die Stichstraße 'Großer Inselsberg' zur Gipfelregion ab.
Motorrad-Parken
Großparkplatz am Sattel Kleiner Inselsberg (732 m) sowie Parkplätze an der Zufahrt nahe der Kuppe; der letzte Anstieg zum Gipfel zu Fuß.
Öffnungszeiten
Gipfelplateau frei zugänglich
Höhe/Aussicht
916,5 m ü. NHN; Aussichtsturm mit nahezu 360-Grad-Panorama

Kickelhahn (Ilmenau)

Hausberg von Ilmenau mit steinernem Aussichtsturm und literarischer Fußnote: In einer Jagdhütte am Hang schrieb Goethe 1780 'Wandrers Nachtlied'. Der Turm ist kostenlos begehbar und öffnet den Rundblick über den mittleren Thüringer Wald.

Anfahrt
Ab Ilmenau (an der B 88); der Gipfel liegt als Hausberg direkt über der Stadt.
Motorrad-Parken
Parken in Ilmenau bzw. an Waldparkplätzen am Ortsrand; Aufstieg zu Gipfel und Turm zu Fuß.
Öffnungszeiten
Aussichtsturm kostenlos zugänglich
Höhe/Aussicht
Gipfel 861,1 m ü. NHN; Turmplattform auf 882 m, 107 Stufen

Wartburg (Eisenach)

UNESCO-Welterbe seit 1999, rund 220 Meter über Eisenach auf einem Felsgrat. Hier übersetzte Martin Luther 1521/22 in elf Wochen das Neue Testament ins Deutsche. Der Aufgang zur Burg ist zugleich ein markanter Auftakt am Westrand des Reviers.

Anfahrt
Ab Eisenach über die B 19/B 88; Zufahrt Richtung Wartburg bis zu den Parkflächen unterhalb der Burg.
Motorrad-Parken
Motorrad- und Pkw-Parkplätze unterhalb der Burg; der letzte Anstieg zum Burgtor zu Fuß.
Öffnungszeiten
Burghof zugänglich; Palas und Museum nur mit Führung gegen Eintritt (Öffnungszeiten saisonal, vor Anfahrt prüfen)
Höhe/Aussicht
Burgberg 411 m ü. NHN, rund 220 m über Eisenach

Bleilochtalsperre

Größter Stausee Deutschlands nach Fassungsvolumen: 215 Millionen Kubikmeter Saalewasser, 28 Kilometer lang, tief in die bewaldeten Hänge an der oberen Saale eingeschnitten. Ein Foto-Stopp am Wasser als Kontrast zu den Waldkämmen im Westen.

Anfahrt
Im Saale-Orla-Kreis bei Saalburg-Ebersdorf und Gräfenwarth nahe Schleiz; über die Uferstraßen entlang des Stausees.
Motorrad-Parken
Parkplätze an der Staumauer bei Gräfenwarth und im Ort Saalburg-Ebersdorf.
Öffnungszeiten
frei zugänglich

Oberhof am Rennsteig

Einer der höchstgelegenen Orte am Kamm des Thüringer Waldes und ein natürlicher Treffpunkt: Hier quert die L 3247 (frühere B 247) den Rennsteig, ringsum liegen die höchsten Rücken der Region. Guter Ausgangspunkt für die Kammfahrten zwischen Gotha und Suhl.

Anfahrt
Über die L 3247 (ehemals B 247) von Gotha im Norden oder von Suhl im Süden; der Rennsteig kreuzt im Ort.
Motorrad-Parken
Parkplätze im Ort sowie an den Sport- und Wanderanlagen am Rennsteig.
Öffnungszeiten
frei zugänglich
Höhe/Aussicht
Kammlage auf etwa 815 m ü. NHN, nahe dem höchsten Rennsteig-Abschnitt

Passt auch dazu

Motorradtouren

Strecken-Achsen, Bikertreffs & Tankstellen

Ansehen

Anreise

Beste Reisezeit, Wetter & Anfahrt

Ansehen

Werkstatt

Werkstätten, Reifendienst & Notruf

Ansehen

In der Nähe

Benachbarte Motorradregionen – weitere Strecken-Guides aus dem Netzwerk:

Motorrad Thüringer Wald Motorrad Franken Motorrad Harz über Stolberg und Kelbra zum Kyffhäuser Motorrad Werra-Meißner-Land